Ropeknight


                              It is not the tie -> it is HOW you tie

Nach Jahrzehnten der mehr oder weniger intensiven Beschäftigung mit Bondage widmet sich Michael Ropeknight seit 2012 verstärkt den Themen Shibari und Kinbaku.
Auf diverse Reisen nach Japan wurde seine Affinität zu den historischen Hintergründen des Shibari geweckt und verstärkt. Diese Historie liegt im Hoshu Hojo Jutsu, einer von 18 Kriegskünsten der Samurai, welche man auch heute noch in einigen Schulen erlernen kann, auch wenn viel Wissen durch das fortschreitende Sterben von Schulen wohl für immer verloren scheint.
Nach einem Schlüsselerlebnis und einer damit einhergehenden Veränderung seiner Sicht auf japanische Bondage war für ihn der Schritt vom westlich zum japanisch inspirierten Bondage (Shibari) eine natürliche Weiterentwicklung.
Auf Empfehlung bekam er die Möglichkeit auch Großmeister Yukimura Haruki besuchen zu dürfen und dort zu lernen. Die Erlebnisse und der Austausch dieser Zeit haben eine große Auswirkung auf seine weitere Entwicklung genommen.
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 Yukimura Haruki hat nicht nur aufgrund seiner bodennahen Fesseltechiken sondern aufgrund grundlegender Vorgehensweisen einen großen Anteil an seiner Art zu fesseln.

 

Yukimura 2015

 

Im November 2015 erhielt Ropeknight die Yukimura Ryu Instructors License first grade und ist damit einer von weltweit 10 Instruktoren die Yukimuras „caressing style of rope“ unterrichten dürfen.

 

 Schon in den Anfängen seines intensiven Shibari Studiums entwickelte er schnell einen eigenen Zugang, welcher sich nicht durch das „Was“ sondern das „Wie“ auszeichnete und von seinen japanischen Lehrern als „besonders“ bezeichnet wurde. Bei diesem eigenen Zugang dreht es sich nicht um die Entwicklung eines neuen oder eigenen „Stils“ sondern die Interpretation der historischen und klassischen Herangehensweisen (auch Figuren und Fesslungen) um diesen durch seine energetischen Fesselungen „eigenes“ Leben einzuhauchen. Der Begriff des Ki Heirimasu (Energie) ist wohl das Kernelement was sein Sein und somit seine Art zu fesseln ausmacht.
Mit Achtsamkeit versucht er auf der einen Seite tradistionsbewusst zu agieren und den Entwicklern klassischer Fesselungen „Ehre zu erweisen“, indem er klassiche Fesselungen erlernt und diese unverändert nutzt und weitergibt. Auf der anderen Seite nutzt er für „sein“ Fesseln unterschiedliche Basics um diese als Teil eines großen Ganzen in DAS besondere Erlebnis für seine Fesselpartnerin umzusetzen.
In diesem Sinne erkundet er mehr und mehr die Welt des Shibari/Kinbaku, lässt sich immer wieder neu inspirieren und lernt dabei immer wieder auch sehr viel über sich selbst …
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